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Schutzmaßnahmen und Anlaufstellen für den Ernstfall

Prävention im VCP Bayern

achtsam & aktiv im VCP
Das Thema Prävention im VCP

Der VCP engagiert sich bereits seit 2005 intensiv für den Schutz von Kindern und Jugendlichen. Im Jahr 2010 entschieden sich die Pfadfinder*innen des VCP, dies auch in der Bundesordnung zu verankern und verabschiedeten ein Selbstverständnis zum Umgang mit sexualisierter Gewalt. Gemeinsam mit der Selbstverpflichtung aller Mitarbeiter*innen des VCP bildet dieses Selbstverständnis die Grundlage der Präventionsarbeit im VCP. 

Geschulte Ansprechpartner*innen

Jedes VCP-Land hat Vertrauenspersonen auf Landes-, Regions- und oft auch auf Stammesebene benannt. Zusätzlich gibt es Fachberatungsstellen vor Ort. Sie alle gehen mit Anfragen vertraulich um und entscheiden gemeinsam mit dem*der Anfragenden, was die nächsten Schritte sein können und wer eingeschaltet werden muss.

Hier findest du weitere Ansprechpartner*innen und Beratungsstellen.

Arbeitshilfen und Handreichungen zum Thema Prävention

Der VCP entwickelt und optimiert kontinuierlich Materialien zum Thema Prävention. Dazu gehören Methodensammlungen ebenso wie die Selbstverpflichtung und eine Arbeitshilfe zu unserem Präventionskonzept.

Ich habe einen Verdacht
Erste Schritte und Ansprechpartner*innen

Wenn du einen Verdacht oder Fragen hast, ist das Wichtigste, einen kühlen Kopf zu bewahren. Du bist nicht alleine und kannst dir Unterstützung holen.

Der Handlungsleitfaden bei Verdacht auf Grenzverletzungen oder sexualisierte Übergriffe gibt dir eine gewisse Struktur vor, so dass du der Situation entsprechend handeln kannst.

Wenn du Unterstützung brauchst, wende dich an eine*n Präventionsbeauftragte*n bzw. eine Vertrauensperson.

Regeln durch das Bundeskinderschutzgesetz
Einsichtnahme ins erweiterte Führungszeugnis

Seit 2012 müssen alle Ehrenamtlichen, die Kinder oder Jugendliche beaufsichtigen, betreuen, erziehen oder ausbilden oder einen vergleichbaren Kontakt haben, ein sogenanntes „Erweitertes Führungszeugnis” (eFZ) gemäß § 30a Bundeszentralregistergesetz (BZRG) vorlegen.

Wenn du also im VCP Bayern ehrenamtlich aktiv bist und mit Kindern oder Jugendlichen zu tun hast, müssen wir dein aktuelles erweitertes Führungszeugnis einsehen.

So bekommst du dein Erweitertes Führungszeugnis

  • Du gibst uns in der Geschäftsstelle Bescheid, dass du ein eFZ beantragen willst.
  • Du bekommst ein Schreiben, das deine ehrenamtliche Tätigkeit im VCP Bayern bestätigt.
  • Damit gehst du zu deiner Gemeinde und beantragst ein eFZ. Das ist für dich mit der Bestätigung kostenfrei.
  • Nach einiger Zeit bekommst du das Führungszeugnis dann per Post zugestellt.

So funktioniert die Einsichtnahme

Dein Führungszeugnis kannst du …

  • … entweder deiner Stammesleitung vorlegen, die uns dann über die Einsichtnahme informiert.
  • … oder in die Geschäftsstelle an Birgit schicken, die es dann prüft und wieder an dich zurückschickt.

Wichtig dabei ist, dass du uns das Original vorlegst. Wir dürfen weder Kopien noch eingescannte oder fotografierte Dokumente anerkennen.
Wenn du uns dein eFz schickst, dann bitte wirklich dein Original; du bekommst es innerhalb weniger Tage zurück.

Die Einsichtnahme muss alle fünf Jahre wiederholt werden (mit einem aktuellen eFZ).
Der VCP Bayern erinnert dich oder deine Stammelsleitung im Regelfall daran, wenn es soweit ist.